Einige Gedanken zum Urheberrecht.

Bei der Diskussion um das Urheberrecht und die revolutionären Ansichten der Piraten fallen meiner Ansicht nach einige wichtige Punkte unter den Tisch. Den geneigten Leser bitte ich daher, sie im Hinterkopf zu behalten.

  • Musik ist im Unterschied zu Skupturen und Bildern flüchtig, das heißt, man kann sie eigentlich nur dann hören, wenn sie  gemacht wird. Inzwischen verfügen wir über Technologien, die es uns einfach machen, Musik aufzunehmen und wiederzugeben.
    Man muss daher unterscheiden zwischen “Musik hören”  und “Musik zu jedem beliebigen Zeitpunkt reproduzieren können”.
    Im Grunde geht es den meisten Menschen nicht darum, Musik reproduzieren zu können, sie wollen sie lediglich ab und an hören.
  • Musikpiraterie mit Diebstahl zu vergleichen ist unsinn. Warum sollte jemand etwas stehlen, was er nahezu gratis selber herstellen kann?
  • Nicht jede “Raubkopie” wäre außerdem in einem Paralleluniversum, in dem Raubkopien technisch nicht möglich sind, ein Kauf. Ebenso gibt es Fälle, in denen zuerst illegal heruntergeladen und dann gekauft wird – oder andersherum.
  • Es wird der Sache nicht gerecht, an das Thema “Kultur” mit marktwirtschaftlichen Methoden heranzugehen. Es gibt weder vernünftige Kategorien für Kulturelle Güter noch gibt es objektive Beurteilungen. Was dem Einen gefällt, kann für den anderen Schrott sein. Außerdem strebt die Marktwirtschaft danach, das “beste” Produkt einer Kategorie zu stärken und die “schlechteren” zu schwächen – Auf Kulturelle Themen angewandt würde dies eine Verarmung der Kulturlandschaft bedeuten.
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Why GNU\Linux sucks

Seit einigen Jahren benutze ich fast ausschließlich Linux als mein primäres Betriebssystem. Microsoft-Produkte sieht man eher selten auf meinem Bildschirm, und außer meinem iPhone befinden sich auch keine iDevices in meinem Besitz. Für mich funktioniert das relativ gut, weil ich den Ablauf, anscheinend triviale Aufgaben wie “Bildschirmschoner ändern” erst einnmal zu recherchieren, gewohnt bin und auch aus purem Interesse Code und Dokumentation lese.

Der/die durchschnittlich/e Benutzer/in jedoch will das nicht. Für ihn oder sie ist der Rechner ein Werkzeug, und zwar eines, das seine Aufgabe erfüllt. Maßgeblich für die vom Benutzer Qualität des Werkzeuges ist in vielen Fällen jedoch die die Software. Genauer gesagt, es ist dem Benutzer egal, was Software intern macht, solange sie:

  • die gewünschten Ergebnisse liefert
  • leicht zu verstehen ist, bzw. einen intuitiven Einstieg ermöglicht und dem Benutzer dabei unterstützt, neue Features zu “entdecken”
  • nicht nervt (also den Workflow mit unnötigen Hinweisen und Warnungen blockiert)
  • zu jedem Zeitpunkt responsiv ist, also Wartezeiten so gering wie möglich hält.
  • und interoperabel mit anderen Systemen ist.

In allen diesen Kategorien kann ein auf GNU\Linux basierendes System durchaus punkten – es gäbe also keinen Grund, noch mit unfreien Betriebssystemen zu arbeiten – wäre da nicht die Realität der großen Distributionen.

Ubuntu Linux, GNU\Linux-Distribution und Hobby-Projekt eines Südafrikanischen 2Multimillionärs, durch den inzwischen der Kapitalismus im Angesicht der möglichen Monetarisierung seine hässlichen Krallen ausfährt, war lange Zeit für seine exzellente Standard-Software-Auswahl, hübsch gestaltetes User-Interface und die grandiose User Experience (“boot into an OS you can actually work with!”) bekannt.
Stand Release 12.04 ist: Wie immer ein aufgeblähter Kernel (nicht dass das nicht immer schon der Fall war), einige nicht nachvollziehbare Änderungen in der Standardsoftware und eine vollkommen eigene, in meinen Augen nicht benutzbare Standard-Oberfläche, der zusätzlich noch viele Einstellungsmöglichkeiten fehlen. Als Beispiel sei hier das grafische Interface für xrandr erwähnt. Aber das ist ein Problem, mit dem Ubuntu nicht allein dasteht.

Eine andere Distribution hat dasselbe Problem: Fedora. Ausgerüstet mit der gelinde gesagt unfertigen Desktop-Umgebung Gnome3, die relativ gut benutzbar ist, der aber einige Features fehlen, kann man es zwar benutzen, aber im Multihead- und/oder kombinierten Beamer-Betrieb wird man trotzdem auf die Kommandozeile zurückfallen müssen. Solche Eigenschaften sind aber für Nichthobbyisten nicht wünschenswert. Sie nerven.

Das soll aber nicht heißen, dass es nicht möglich ist, die eingangs erwähnten Ziele mit freier Software umzusetzen. Momentan bedeutet eine “perfekte” Umgebung allerdings noch sehr viel Bastelarbeit, und das ist auch meiner Meinung nach der Grund, warum GNU\Linux-Desktops noch nicht sehr verbreitet sind. Ein Ausweg ist meiner Meinung nach eine freie Linux-Variante mit einer vernünftigen, simplen aber hübschen Umgebung – aber wie es momentan aussieht, muss diese Distribution erst noch entstehen.

 

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Editing the windows registry from Linux

Bin hier gerade über etwas gestolpert, das man mal brauchen kann: Ein Windows-Registry-viewer und -editor… für Linux. Sourcen gibt es unter: http://pogostick.net/~pnh/ntpasswd/

PKGBUILD anyone?

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MX records on .tk domains

So, the fine folks over at dot.tk are providing a service where everyone can get .tk domains and rudimentary DNS on the cheap and even for free. but adding MX records can be a real pain in the ass. Here’s how you do it.

  1. add a cname “mail” to “yourdomain.tk
  2. add the mx record pointing to “mail.yourdomain.tk”

that’s all folks.

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my first trip to space

My first trip to space
(cc by nc waaaaargh feb 2012)

Psytrance mix, consisting only of free music, made using only free software.

Tracklisting

Sonic Spice – Deep Space
Psynthax – E.C.T.
Mindblaster – The Fall
X.D.3 – Rap Superstar
The 1134 – Ghost Train
Glitch – Hallucinogenic Gas
Hidden Soul – Carousel
RAZ – Amnesia

 

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Grooveshark in Germany: How to get back in

The other day, grooveshark decided to lock out german users. Here’s how chrome users can enjoy their music again: Simply install the plugin at https://chrome.google.com/webstore/detail/docdgimmdejoiemdafcgeodchlbllgac and you should be good for now (even the plugin’s “details” page says “it’s a quick hack”.)

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Fedora 15 and Chrome

Fedora vs. Chrome, Round 1: Getting the damn thing to work

Since I started to use Fedora 15 last thursday, I noticed some problems with Fedora and Google Chrome that seem to occur especially when browsing social networking sites like Facebook and Twitter and many others. The problem was not that difficult to locate, and the solution is fairly simple, but I thought it might be helpful for beginners.

The root of the problem is a little beef SELinux seems to have with Chrome’s Sandboxing-mode and a few add-ons. There are a few workarounds, among them:

  • Uninstall SELinux:  Would not recommend, for personal paranoia alone.
  • Set SELinux’s “permissive” mode: Possible and okay, do it with “setenforce 0″ (as root, of course!)
  • Configure SELinux to start in “permissive” mode: Best solution for desktop machines.
Now, let’s take a close look at the steps necessary. I do not assume you have much experience with vi or emacs, so I’ll just use gedit.
  1. Login as root.
  2. open a terminal and type “gedit /etc/selinux/config”
  3. edit the file so that the first line that doesn’t start with a # symbol says “SELINUX=permissive” (without the quotes, of course)
  4. Save the file.
  5. reboot your computer
Fedora vs. Chrome, Round 2: Oracle Java and Chrome
So, for some purpose you need the original, proprietaty implementation of Java? We’ll take care of that, too. (I’ll assume you have installed Oracle Java).
  1. Login as root.
  2. open a terminal
  3. type “mkdir /opt/google/chrome/plugins” (again without the quotes) and press Enter.
  4. type “ln -s /usr/java/latest/lib/i386/libj2pcsc.so /opt/google/chrome/plugins“ (again without the quotes) and press Enter.
  5. Restart Chrome
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Gut gemeint

Das Gegenteil von “gut” ist bekanntlich nicht “schlecht”, sondern “gut gemeint”. Facebook-Nutzer, die das “neue Profil” (September 2011) schon haben, kennen das vermutlich: In letzter Zeit waren einige Posts unterwegs, die den den Leser dazu bewegen wollten, die “Subscription” von Likes und Comments des Urhebers abzuschalten, um eben diesem mehr Datenschutz zu garantieren (Sinngemäß aus der Copy-Pasta zitiert: “[...] sonst werden alle meine Likes und kommentare für das ganze Facebook öffentlich!”). Natürlich war es ein Hoax – aber ein guter.

Was-Wäre-Wenn
Das in der Copypasta beschriebene Verhalten führt dazu, dass Likes und Kommentare nicht mehr in der Timeline des Users erscheinen. Sonst passiert aber auch wirklich nichts. Zumindest war das im Original so – eine bösartige Abwandlung bestand darin, in diesem Zuge auch gleich die Facebook-Freundschaft zu kündigen.

Cui Bono?
Die Copypasta nützt erstmal nichts, schadet aber auch nicht groß, denn wenn einer deiner Freunde dir ein Produkt oder eine Seite empfehlen möchte, dann wird er das sicherlich auch über andere Kanäle tun. Doch den Urheber dieses Scherzes hat vielleicht mehr angetrieben als die Lust daran, Zigtausende (grobe Schätzung) von Facebook-Nutzern zu verwirren.
Einerseits schafft diese Aktion Bewusstsein für Datenschutz, andererseits motiviert sie vielleicht den ein oder anderen dazu, seine Privacy Settings zu überarbeiten oder zumindest anzusehen.
Andererseits ist sie ein Lehrstück über Vertrauen in der digitalen Welt – Wenn jemand dein Facebook-Freund ist, ist er noch lange nicht vertrauenswürdig. Es lohnt sich also, nach der Quelle einer Information zu suchen, wenn man sich nicht sicher ist – und so einfach die neuen Datenschutzeinstellungen bei Facebook sind, so ungewohnt sind sie für viele User. Ein abschließender Tip für alle Betroffenen:

“Lest das verdammte Handbuch!”

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Album der Woche: Kollektiv Turmstrasse – Rebellion der Träumer

Kollektiv Turmstrasse – Rebellion der Träumer
Connaisseur Recordings (2010)

Wie oft sich Menschen wünschen, besonders zu sein – anders. Und wie sehr sie es verfluchen, wenn sie anders sind. Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen. Genauso ist es mit Musik – normalerweise. Es gibt kaum eine Situation, in der diese Platte nicht der absolut beste Ratgeber wäre. Die Beats laden ein, das Leben, das man führt, zu überdenken und die Texte regen zum Nachdenken an.

Diese Aussagen sind für die “Rebellion der Träumer” zwar wahr, aber eine gute Beschreibung sind sie deswegen noch lange nicht.

Was diese Platte besonders – und anders – macht, ist, das sie einem Wackelbildchen nicht unähnlich ist. Je nachdem, aus welcher Perspektive, mit welcher Vorgeschichte man sie hört, klingt sie anders. Bei schönem Wetter auf dem Balkon ist sie unbeschwert, bei Regen ist sie leicht melancholisch. Wieder ein Indiz dafür, dass Musik Emotionen transportieren kann, aber nicht muss.

Nette Platte. Anhören.

Repräsentativ für diese Scheibe könnte “Deine Distanz” sein.

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Strange Saturday – Deep House / Deep Techno Special

Es ist Samstag, ich hätte eigentlich jede Menge zu tun, aber ebensoviel neue Musik-Updates stehen an, zu denen ich eigentlich nicht viel sagen will.

 

  1. The Chain – Geo (Original Mix) [DDL] [YT]
  2. Hatikvah – Modern Times (Original Mix) [YT]
  3. Swayzak – Another Way [YT]
  4. Adam Shaw – Falling Down (Original Club Mix) [YT]
  5. Steffen Nehrig – Caesar [DDL]
  6. Joris Voorn – Blank (Deetron Paradise Dub) [DDL]
  7. Gennaro Rossi – Iperion (Original Mix) [DDL] [YT]
  8. The Black Dog – CCTV Nation (Slam Mix) [YT]
  9. Eyptin Wholi – Nock Da Dore (Original Mix) [YT]

Stay tuned!

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